Feuchtgebiete kostenlos anschauen

Feuchtgebiete kostenlos anschauen Software Link http://www.jetztangucken.de/EMPFEHLUNG/tf Feuchtgebiete kostenlos anschauen mehr Infos – Feuchtgebiete von Charlotte Roche , Sex mit einer Gurke oder gar einer Avocado? In „Feuchtgebiete“ geht es ja wirklich schwer zur Sache. Der Film, der nach dem Erfolgsbuch in die deutschen Kinos kam, lockte ganze Scharen von Menschen vor die Leinwände. Und das nicht ohne Anlass, war doch schon das Buch ein echter Renner. Noch nie in der Literatur wurde Selbstfindung auf sexuellem Gebiet und das Ausloten persönlicher Vorlieben so ausführlich besprochen. Die Autorin, Charlotte Roche, ist natürlich keine Unbekannte. Im Jahr 1978 in Großbritannien geboren, moderierte sie die bekannte Musiksendung VIVA. Und ein Urgestein wie Harald Schmidt kürte sie zur „Queen of German Pop Television“. Sowohl das Buch als auch den Film, der daraus entstand, spaltet die Geister. Das Thema an sich gilt vielen Menschen als für absolut nicht für die Öffentlichkeit bestimmt. Und was wird da auch alles bis ins Detail ans Licht des hellen Tages gezerrt: Intimrasuren, Exkremente, mangelnde Hygiene und Sex. Immer wieder Sex. Entweder in den Träumen von Helen, der Hauptprotagonistin, oder real. Natürlich wird auch viel philosophiert. Über Gott und die Welt im Allgemeinen, und – wen wundert´s – über Sex im Speziellen. Wer darf oder müsste wann, wo und wie mit wem, und warum denn auch nicht? Doch das größte Anliegen Helens ist, dass ihre Eltern nach der Scheidung doch wieder einen gemeinsamen Weg finden. Ist das ein Widerspruch? Auf jeden Fall rührt es den Zuschauer im tiefsten Inneren an: Auf der einen Seite die sexbesessene junge Frau, die erst mal alles ausprobieren will. Und andererseits das kleine Mädchen, das nichts mehr will als eine Zukunft für ihre zerstrittenen Eltern. Menschen, die sich schnell ekeln, sei der Besuch des Films auf jeden Fall nicht zu raten. Im wahren Überfluss kommen nämlich alle nur erdenklichen Flüssigkeiten des menschlichen Körpers auf die Leinwand. Wir reden hier nicht nur von Blut in rauen Mengen, sondern vor allem auch von Sperma, Scheidensaft, Popel, Schweiß, Urin und Kot. Keine Angst, all diese Köstlichkeiten sind natürlich nicht echt. Das Sperma zum Beispiel ist ganz normales Eiweiß, das mit einem weißen Farbstoff vermischt wurde. Aber wer denkt schon daran, wenn er es in solcher Deutlichkeit auf der großen Kinoleinwand sieht? Jeder Zuschauer ist doch so involviert in die Handlung, die je nach persönlichem Geschmack entweder zum Lachen oder zum Wegschauen reizt. Auch das ist natürlich kein Zufall. Denn jeder von uns hat einen kurzen oder manchmal auch längeren Weg zurückgelegt, bis er seine sexuelle Identität gefunden hat. An diese Irrwege fühlt man sich unweigerlich erinnert, wenn man Helen auf ihrem Weg durch viele sexuelle Abgründe folgt. Und ja, es gibt sie, die Leute, die solche Ergüsse als völlig ungeeignet für einen Abend füllenden Film ansehen. Es ist ein wenig zu viel des Guten, sie deshalb gleich als „uncool“ oder gar „verkrampft“ zu bezeichnen. Doch das ist wohl der heutigen Zeit zu verdanken: Erlaubt ist, was gefällt, und wem´s nicht gefällt, der gehört eben einfach nicht dazu. Ja, das Thema der menschlichen Feuchtgebiete spaltet die Geister. Zusammen mit meiner Mutter oder gar meinem Vater würde ich mir den Film auf keinen Fall ansehen.

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